50-60 Stunden pro Woche. Jeden Tag im roten Bereich.
Morgens um 7 Uhr die ersten Mails checken. Abends um 22 Uhr die letzten Angebote durchgehen. Dazwischen: Vorstandsmeetings, Sales Reviews, Kundentermine, Eskalationen lösen, kranke Mitarbeiter vertreten, Bewerbungsgespräche führen, strategische Deals pushen.
Die Zahlen? Mussten stimmen. Keine Diskussion. Die Strategie? Lief irgendwo nebenher. Die kritische Reflexion? Keine Zeit dafür.
Ich war ein funktionierender Vertriebsleiter. Ein gut geöltes Hamsterrad.
Aber ehrlich? Ich war ein schlechter Vertriebsleiter.
Nicht weil ich zu wenig gearbeitet hätte. Sondern weil ich nie innehielt, um die richtigen Fragen zu stellen:
- Arbeite ich AN meinem Vertrieb oder nur IM Vertrieb?
- Welche meiner Maßnahmen wirken wirklich?
- Was würde jemand von außen mir raten?
Das größte Dilemma auf dieser Ebene?
Du hast niemanden, mit dem du wirklich reden kannst.
Nicht mit dem Vorstand – der will Zahlen sehen, keine Zweifel. Nicht mit deinem Team – du musst ihnen Sicherheit geben, nicht deine Unsicherheiten teilen. Nicht mal mit Kollegen auf gleicher Ebene – niemand gibt gerne zu, dass er gerade nicht alle Antworten hat.
Diese Einsamkeit kostet dich die besten Lösungen. Denn die entstehen im Dialog, nicht im Monolog.
Heute mache ich genau das für andere Vertriebsleiter:
→ Ich bin der Sparringspartner auf Augenhöhe, den ich damals selbst gebraucht hätte
→ Ich stelle die unbequemen Fragen, die sonst keiner stellt
→ Wir reflektieren kritisch: Was läuft? Was nicht? Warum?
→ Wir entwickeln gemeinsam neue Ideen – ohne Schönfärberei, ohne Standardlösungen
Nicht als Berater, der schlaue Folien präsentiert. Sondern als jemand, der selbst 20+ Jahre in deinen Schuhen gestanden hat.
Du musst nicht alleine im Hamsterrad laufen.
Kennst du dieses Dilemma auch?
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