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Sales Leadership Compass · Hubert Wagner · Stand: August 2026


Diese AGB gelten für alle Verträge über Workshops, Trainings, Coachings, Beratungsleistungen und Vorträge zwischen Hubert Wagner, Sales Leadership Compass, Goethestr. 2, 72663 Großbettlingen (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Auftraggebern. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, nicht an Verbraucher.

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wird. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote des Anbieters sind freibleibend. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot schriftlich (auch per E-Mail oder Unterschrift auf dem Angebotsdokument) annimmt oder der Anbieter eine Anmeldung schriftlich bestätigt. Für die konkrete Leistung – Termine, Ort, Teilnehmerzahl, Preis – ist die im jeweiligen Angebot bzw. der Anmeldebestätigung genannte Fassung maßgeblich.

§ 3 Leistungen und Leistungsänderungen

Art, Umfang und Ablauf der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung im individuellen Angebot bzw. auf der Website. Die konkrete inhaltliche und zeitliche Feinplanung innerhalb der beschriebenen Schwerpunkte bleibt dem Anbieter vorbehalten, soweit der Gesamtcharakter der Leistung dadurch nicht wesentlich verändert wird. Referenten- oder Trainerwechsel sowie geringfügige Programmanpassungen aus organisatorischen Gründen bleiben vorbehalten.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm angemeldeten Teilnehmer über die im jeweiligen Angebot genannten technischen Voraussetzungen verfügen (z. B. eigener Laptop, Zugang zu einer KI-Anwendung/LLM, ggf. Zugang zu weiteren Tools wie LinkedIn Sales Navigator). Stehen diese Voraussetzungen nicht zur Verfügung, kann der jeweilige Teilnehmer an praktischen Übungen nicht im vollen Umfang teilnehmen. Der Anbieter übernimmt hierfür keine Haftung und ist nicht zur Nacherfüllung verpflichtet.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise, netto zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Rechnungsstellung erfolgt nach Vertragsschluss bzw. nach Leistungserbringung, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Rechnungen sind, sofern nicht abweichend vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen (§§ 286, 288 BGB).
Bei der Teilnahme an offenen Workshops und Workshopreihen ist die Teilnahmegebühr, sofern nicht anders vereinbart, vor Beginn der Veranstaltung fällig.

§ 6 Rücktritt / Stornierung durch den Auftraggeber

Eine Stornierung durch den Auftraggeber ist in Textform (E-Mail) möglich; maßgeblich ist der Zugang beim Anbieter. Bezogen auf den ersten gebuchten Termin gelten folgende Stornogebühren: bis 28 Tage vorher kostenfrei, 27 bis 14 Tage vorher 50 Prozent der vereinbarten Vergütung, ab 13 Tage vorher sowie bei Nichterscheinen 100 Prozent der vereinbarten Vergütung.

Der Auftraggeber kann jederzeit und kostenfrei einen Ersatzteilnehmer benennen; in diesem Fall entfallen Stornogebühren. Nach dem ersten Workshoptag ist eine Stornierung mit Rückerstattung ausgeschlossen, da die Reihe als zusammenhängende Einheit konzipiert ist; versäumte Einzeltermine berechtigen nicht zur Minderung der Vergütung. Der Nachweis eines geringeren Schadens durch den Auftraggeber bleibt möglich.

§ 7 Absage, Verschiebung, Mindestteilnehmerzahl

Ist im jeweiligen Angebot eine Mindestteilnehmerzahl genannt und wird diese nicht erreicht, kann der Anbieter die Veranstaltung bis spätestens eine Woche vor dem ersten Termin absagen. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen vollständig erstattet; weitergehende Ansprüche des Auftraggebers bestehen nicht. Muss der Anbieter eine Veranstaltung aus anderen Gründen (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) absagen, wird ein Ersatztermin angeboten oder die Vergütung vollständig erstattet.

§ 8 Urheber- und Nutzungsrechte an Arbeitsmaterialien

Workbooks, Vorlagen, Prompt-Sammlungen, Präsentationen und sonstige im Rahmen der Leistung überlassene Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung im eigenen Unternehmen. Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung oder gewerbliche Nutzung außerhalb des eigenen Unternehmens ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.

§ 9 Foto- und Bildrechte

Im Rahmen von Workshops, Trainings und Vorträgen können Fotos angefertigt werden. Diese können, sofern die abgebildete Person zuvor eingewilligt hat, vom Anbieter zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht werden – unter anderem auf der Website des Anbieters, auf LinkedIn und in vergleichbaren Kanälen. Die Einwilligung kann jederzeit, auch nachträglich, formlos gegenüber dem Anbieter widerrufen werden und führt zur Löschung bzw. Nichtveröffentlichung des betreffenden Bildmaterials.

§ 10 Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln als vertraulich gekennzeichnete oder als vertraulich zu erkennende Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und geben sie nicht ohne Zustimmung an Dritte weiter. Dies gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder rechtmäßig ohne Vertraulichkeitspflicht erlangt wurden.

§ 11 Haftung

Der Anbieter erbringt seine Leistungen als Dienstleistung. Gegenstand des Vertrages ist die fach- und sachgerechte Durchführung der vereinbarten Workshops, Trainings, Coachings oder Beratungsleistungen, nicht das Erreichen eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges. Insbesondere schuldet der Anbieter keinen bestimmten Vertriebs-, Umsatz- oder Akquiseerfolg und keine bestimmte Zahl gewonnener Kunden oder Termine. Aussagen zu möglichen Ergebnissen, Erfahrungswerten oder Beispielen aus früheren Veranstaltungen sind unverbindliche Darstellungen und keine zugesicherten Eigenschaften. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur, soweit wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) betroffen sind, und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

§ 12 Nutzung von KI-Tools durch den Auftraggeber und Teilnehmer

(1) Im Rahmen von Workshops, Trainings und Beratungsleistungen kommen KI-gestützte Anwendungen (z. B. Large-Language-Model-Tools, KI-Analyse- und Strategietools) zum Einsatz. Der Auftraggeber und die von ihm angemeldeten Teilnehmer nutzen diese Tools eigenverantwortlich.

(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass er und seine Teilnehmer bei der Eingabe von Daten in KI-Anwendungen die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen einhalten. Insbesondere werden keine personenbezogenen Daten Dritter (z. B. Kunden, Interessenten, Mitarbeiter) ohne eigene Prüfung und Sicherstellung einer ausreichenden Rechtsgrundlage in externe KI-Anwendungen eingegeben. Der Anbieter weist im Rahmen der jeweiligen Leistung auf diese Sorgfaltspflicht hin, übernimmt jedoch keine Verantwortung für die konkrete Datenverarbeitung durch den Auftraggeber oder dessen Teilnehmer.

(3) Von KI-Anwendungen generierte Inhalte (Analysen, Prompts, Strategiedokumente, Textvorschläge o. Ä.) stellen unverbindliche Arbeitshilfen dar. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für deren inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Der Auftraggeber prüft KI-generierte Inhalte vor einer geschäftlichen Verwendung eigenverantwortlich.

(4) Werden dem Anbieter im Rahmen der Vertragsdurchführung personenbezogene Daten von Mitarbeitern des Auftraggebers (z. B. Namens- und Kontaktdaten zur Workshop-Anmeldung) überlassen, verarbeitet der Anbieter diese ausschließlich zum Zweck der Vertragsdurchführung. Sofern hierdurch eine Auftragsverarbeitung im Sinne von Art. 28 DSGVO vorliegt, schließen die Parteien auf Anforderung eine entsprechende Vereinbarung.

§ 13 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers und seiner Teilnehmer im Rahmen der Vertragsdurchführung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 14 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

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