
Messenachbereitung mit KI-Unterstützung
mit
Aus dem Briefing wird eine Email, die gelesen wird
Hier ist der nächste Baustein: der Folgeemail-Generator.
Er verbindet dein Briefing mit deinem eigenen Angebot – und formuliert eine Email, die nicht wie eine Standard-Nachfassmail klingt.
Die meisten Folgeemails nach einer Messe scheitern an derselben Stelle: Sie sind austauschbar. „Es war schön, Sie kennenzulernen“ öffnet kein Postfach zweimal.
Der folgende Prompt zwingt die KI, drei Dinge zu verbinden: dein Angebot, das recherchierte Unternehmensprofil deines Kontakts – und das, was ihr am Stand tatsächlich besprochen habt. Das Ergebnis ist eine Email mit einem konkreten Aufhänger statt einer Floskel.
Dein Prompt (für Copy&Paste):
Du bist mein persönlicher Vertriebstexter. Ich habe dir bereits ein Briefing-Dokument zu einem Messekontakt erstellt (füge es unten ein oder verweise darauf). Jetzt sollst du daraus eine Folgeemail formulieren.
KONTEXT ZU MEINEM UNTERNEHMEN:
[Hier kurz eintragen: Was bietest du an? Für wen? Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?]
- Unternehmen: [Name]
- Angebot/Portfolio: [kurze Beschreibung]
- Zielgruppe: [wer profitiert typischerweise]
- Besonderheit/USP: [was dich unterscheidet]
KONTEXT ZUM EMPFÄNGER:
[Füge hier das Briefing-Dokument aus Schritt 1 ein – Unternehmensprofil, Portfolio, Ansprechpartner]
MEINE GESPRÄCHSNOTIZ (falls vorhanden):
[Was wurde am Stand konkret besprochen? Welches Problem, welcher Bedarf wurde erwähnt?]
DEINE AUFGABE:
Formuliere eine Folgeemail, die:
1. Auf das konkrete Gespräch bzw. den Messekontakt Bezug nimmt (nicht generisch "es war schön, Sie kennenzulernen")
2. Eine klare Verbindung zwischen dem recherchierten Bedarf/Portfolio des Empfängers und meinem Angebot herstellt – ohne plump zu verkaufen
3. Einen konkreten Mehrwert oder Denkanstoß liefert (keine reine Selbstdarstellung)
4. Mit einem klaren, niedrigschwelligen Terminvorschlag endet (z. B. 15-30 Minuten, mit 2 konkreten Zeitfenstern oder einem Buchungslink-Platzhalter)
5. Kurz bleibt – maximal 150-180 Wörter im Fließtext
WICHTIG – Confidence-Kennzeichnung:
Wenn du Annahmen über den Bedarf des Empfängers triffst (z. B. weil im Briefing nur "wahrscheinlich" oder "Annahme" markierte Infos vorliegen), formuliere die Email entsprechend vorsichtig – z. B. als Frage statt als Behauptung ("Ich vermute, dass..." statt "Sie haben das Problem..."). Markiere mir am Ende separat, welche Aussagen in der Email auf unsicheren/angenommenen Informationen beruhen, damit ich das vor dem Versand prüfen kann.
AUSGABE:
1. Betreffzeile (max. 60 Zeichen, konkret statt generisch)
2. Email-Text
3. Hinweis: Welche Aussagen basieren auf Annahmen? (separate Liste)
4. Alternative, kürzere Betreffzeile als zweite Option (für A/B-Test)
Dieser Prompt bringt dich einen großen Schritt weiter. Was er nicht ersetzt: den Blick von außen auf dein Gesamtsystem.
Denn die eigentliche Frage lautet selten „Wie schreibe ich diese eine Email?“ – sondern: Wie sieht mein Vertriebsprozess von der Messe bis zum Auftrag insgesamt aus? Wo verliere ich Leads? Wo fehlt mir Struktur, die sich nicht mit einem einzelnen Prompt lösen lässt?
Genau dafür gibt es weitere Bausteine – unter anderem für die Priorisierung deiner Kontakte, die Vorbereitung deines nächsten Gesprächs und den Aufbau einer strukturierten Follow-up-Sequenz. Diese entwickle ich am wirkungsvollsten gemeinsam mit dir, zugeschnitten auf deinen konkreten Vertrieb und dein konkretes Aftersales-Geschäft.
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